Dividendensaison: die Zeit, in der börsennotierte Unternehmen mit Geschäftsjahresende zum 31.12. ihre Hauptversammlungen abhalten. Im Frühjahr treffen Aktionäre auf Vorstand und Aufsichtsrat, die über die Geschäftsergebnisse berichten und Ausblicke geben.
Der Höhepunkt für viele Anleger: der Zahltag. Der Vorstand schlägt eine Dividende vor, die Hauptversammlung stimmt darüber ab – meist im Sinne des Vorschlags – und kurz darauf fließt das Geld auf die Konten der Aktionäre.
Anleger schätzen nicht nur hohe Ausschüttungen, sondern vor allem kontinuierlich steigende Dividenden. Unternehmen mit solch verlässlicher Ausschüttungspolitik, die über mindestens 25 Jahre kontinuierlich die Dividende erhöhten, werden als „Dividendenaristokraten“ bezeichnet.
Ein starkes Beispiel: Munich Re. Mit 20 Euro pro Aktie liegt der diesjährige Dividendenvorschlag bei einem Kurs von 500 Euro bei beachtlichen 4 Prozent Rendite. Die Dividendenrendite – das Verhältnis von Ausschüttung zum Aktienkurs – ist eine Schlüsselkennzahl für ertragsorientierte Anleger.