1929 Weltwirtschaftskrise – 2020 Coronakrise?

24. Oktober 1929. Der Wirtschaftsboom der „Goldenen Zwanziger“ endet abrupt, die Weltwirtschaftskrise beginnt. Wie konnte es dazu kommen? Immer mehr US-Amerikaner kauften Aktien „auf Pump‘“. Innerhalb kurzer Zeit legte der US-Aktienindex Dow Jones Industrial von 100 auf fast 400 Punkte zu Als die Banken zusätzliche Sicherheiten von ihren Kreditnehmern verlangten, begann die Blase zu platzen. Der Index verlor innerhalb weniger Tage mehr als 30 Prozent. Der Abwärtstrend an der Börse endete 1932 mit einem Indexstand von 41 Punkten. Die Aktionäre, die auf Kredit gekauft hatten, waren ruiniert, die Weltwirtschaftskrise begann. Zeitgleich zur Finanzkrise hielten Millionen Arbeitslose sowie der 2. Weltkrieg die Welt in Atem. Erst im Jahr 1954 wurden alte Stände wieder erreicht - fast ein Viertel Jahrhundert später. Damit handelte es sich um die längste Baisse (Phase sinkender Kurse) der Börsengeschichte.

Heute, 90 Jahre nach dem Beginn der damaligen Baisse, erleben wir mit der Corona-Pandemie erneut eine der größten Herausforderungen unserer Geschichte. Mit den ersten besorgniserregenden Bildern der Pandemie setzte an den Börsen ein Abwärtstrend ein. Müssen sich Anleger auch während der aktuellen Situation um ihre Vermögenswerte sorgen? Ein Blick zurück gibt Antwort: Anleger, die monatlich gespart hätten, wären trotz Crash, Weltwirtschaftskrise und Weltkrieg langfristig auch in dieser Zeit gut gefahren. Heute wissen wir, dass es sich gerade in schwierigen Phasen auszahlt, Vermögen durch eine breite, aktive Auswahl an stabilen Unternehmen abzusichern – mit aktivem Fondsmanagement.