Risk Manager Dr. Bernhard Vesenmayer im Interview

Wie sah Ihr Weg zur MEAG aus?

Im Anschluss an mein Studium und Promotion an der TU München startete ich in einer kleinen Unternehmensberatung. Dort lernte ich die MEAG bereits durch gelegentliche Einsätze als Berater kennen und schätzen. Nach vier Jahren entschied ich mich dann für einen Jobwechsel. Da ich die MEAG noch immer in positiver Erinnerung hatte, bewarb ich mich kurzerhand als Risikocontroller. Im Vorstellungsgespräch bot man mir dann an, in einer neuen Abteilung das Konzept der „Second Opinion“ mit aufzubauen, das sich mit der Vorab-Prüfung alternativer Investments beschäftigt. Das war der Startschuss für meine Karriere bei der MEAG. 


In welchem Geschäftsbereich arbeiten Sie und was sind Ihre Aufgaben dort?

Ich arbeite als Risikocontroller für alternative Investments im Bereich Risk & Data Management. Hier befasse ich mich im Speziellen mit Investmentvorschlägen aus den Bereichen Erneuerbare Energien oder auch Infrastruktur (zum Beispiel Windparks, Krankenhäuser, Immobilienfinanzierungen). Seit Gründung unseres Teams 2013 haben wir nach und nach immer mehr erfahrene Kollegen für den Bereich alternative Investments eingestellt. Aktuell besteht unser Teilteam aus acht Mitarbeitern - Tendenz steigend.


Was ist an Ihrer Position besonders interessant?
Die Abwechslung, die mein Job jeden Tag aufs Neue mit sich bringt, ist schon bemerkenswert. Die Bewertung eines Windparks unterscheidet sich eben grundlegend von der eines Krankenhauses. Zusätzlich haben meine Kollegen und ich hier die Möglichkeit, Themen völlig neu aufzubereiten, zudem werden immer wieder neue Assetklassen erschlossen. Gemeinsam mit meinen Kollegen bearbeite ich täglich wichtige Aufgaben mit enormer Tragweite für das gesamte Unternehmen. Dies wird auch intern gesehen, honoriert und regelmäßig gespiegelt.


Von welchen Leistungen können Sie bei der MEAG profitieren?
Da ich vor noch nicht allzu langer Zeit Vater geworden bin, profitiere ich sehr von den flexiblen Arbeitszeitmodellen der MEAG. So kann ich neben der Arbeit wertvolle Zeit mit meiner kleinen Familie verbringen. Gerade wenn man sich wie ich in einer Lebensphase befindet, in der sich der Fokus auf das Private zeitweise verstärkt, kommt einem die MEAG sehr entgegen. Die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, ist unkompliziert und auch kurzfristig möglich. Die Einführung von Skype Business als Kommunikations-Software und mein Firmen-Laptop unterstützen hier sehr.

Gibt es ein persönliches Highlight?
Besonders spannend fand ich den Auftrag, bei der Einführung eines neuen Systems zur Messung von Risikokonzentrationen bei Krediten für liquide Investments entscheidend mitzuwirken. Der gesamte Prozess lag damals in meiner Hand und wird jetzt konzernweit ausgerollt – das macht mich sehr stolz und zählt in jedem Fall zu meinen persönlichen Highlights.